Italienische Traditionen erklären sich fast immer über den Kalender und über das, was gerade geerntet wird: Ostern mit Lamm und Osterbrot, Weihnachten mit Torrone und Turdilli, der Herbst mit Ernte, Wein und Ölmühle. In dieser Kategorie geht es um Kalabrien und seine Kultur – um Feste, Sprache, Landschaft und die Geschichten hinter Gerichten, die jeder kennt. Ich bin Giuliano Conforti und lebe in San Giorgio Albanese, einem der arbëreshe-Dörfer im Norden Kalabriens.
Feste, Bräuche und der Jahreslauf
Ostern ist in Italien der wichtigste Familientermin des Frühjahrs, mit einem Menü, das über Tage geplant wird. Wer die Abläufe kennt, versteht auch, warum bestimmte Zutaten nur in wenigen Wochen des Jahres eine Rolle spielen.
Wein und Rebsorten aus dem Süden
Kalabrien ist eines der ältesten Weinbaugebiete Europas; Gaglioppo und Greco bilden die Basis des Cirò, der schon in der Antike bekannt war. Ein Überblick über die italienischen Rebsorten zeigt, wie unterschiedlich Nord und Süd arbeiten.
Mythen der italienischen Küche
Viele vermeintliche Traditionen sind jünger als gedacht. Die Pizza Margherita etwa trägt ihren Namen erst seit dem späten 19. Jahrhundert, und der Peperoncino kam über die Neue Welt nach Kalabrien. Solche Geschichten trennen wir hier von der Legende.
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